Werbung
Get the Flash Player to see this player.
[ 08.02.10 15:41 ]
"Die wichtigste Information ist, dass wir in Hamm investieren wollen", sagte der Hammer Sparkassen-Vorstandschef Bernd Honermeyer zu Beginn der Pressekonferenz am 08.02.2010, die unter dem Motto "Start ins neue Jahrzehnt" stand.
Insgesamt 10 Millionen Euro will das Kreditinstitut in 2010 und 2011 in Geschäftsstellen, Selbstbedienungsterminals, Telefonservice und Internet stecken, um den "Status als Marktführer zu festigen", wie Honermeyer betonte. Das Konzept folge einer so genannten Multikanalstrategie, die zum Ziel habe den "Kunden noch optimaler [zu] betreuen", so der Vorstandschef. "Kein Wettbewerber ist näher an den Menschen als wir." Eine Neupositionierung sei wichtig, da sich auch die Siedlungsstruktur von Hamm in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt habe.
Die Sparkasse plant zudem den Bau eines Beratungszentrums in der Nähe des Maxiparks in Werries. Größenordnung und Investitionsvolumen stehen noch nicht fest. Auch ein genaues Baukonzept liege noch nicht vor, da man erst die Genehmigung abwarten müsse, so Honermeyer. "Ob andere Geschäftsstellen in Werries schließen müssen, hängt in hohem Maße von der Größe ab, in der wir bauen können". Ein Stellenabbau soll es laut Honermeyer übrigens nicht geben, eher eine Aufstockung des Personals, um "noch näher am Kunden" sein zu können.
Konkrete Pläne gibt es hingegen für die Geschäftsstellen an der Ahornallee, an der Wilhelmstraße, in Bockum-Hövel und in Heessen. Hier seien umfangreiche Bau- und Modernisierungsmaßnahmen angedacht. Desweiteren soll in sicherere Geldautomaten und in modernere Münzzähler investiert werden. Auch der Bereich Kundenbetreuung und Internet soll ausgebaut und verbessert werden. Angedacht ist eine Erweiterung des Angebots an Abschlüssen über das Internet sowie eine 24h-Kundenhotline.
Als "Bündelung der Kräfte" und als "verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen" bezeichnete Honermeyer die Reduzierung der von der Sparkasse Hamm belegten Räumlichkeiten im Technischen Zentrum an der Münsterstraße. Zum 01. Januar 2011 gibt die Sparkasse rund 3.200 qm an eine renommierte Hammer Rechtsanwaltskanzlei ab. Trotz der deutlichen Reduzierung der selbstgenutzten Quadratmeterzahl, sei das Technische Zentrum kein Fehler gewesen, sagte Honermeyer. Damals haben man Platz für rund 100 Mitarbeiter gebraucht. "Wir hatten damals keine andere Wahl", sagte der Sparkassen-Chef. Ganz aufgeben wird die Sparkasse das TZ nicht. Logistik- und EDV-Abteilung sollen weiterhin dort angesiedelt bleiben.
Die geplante Fusion der Hammer Volksbank mit der Dortmunder VB soll im Übrigen keinen Einfluß auf Initiierung und Ausrichtung der "10-Millionen-Euro-Strategie" gehabt haben. "Unsere Planungen in diese Richtung gab es schon weit vor der Verkündung einer möglichen Fusion von Hammer und Dortmunder Volksbank", sagte Honermeyer abschließend.
(hell)
Werbung
]
]
]
]
]