„Ein Ort für alle Menschen unserer Stadt“, so stellt sich Monika Simshäuser, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion und Kulturausschussvorsitzende, den bald renovierten Musikpavillon in den Ringanlagen vor. „Bei einem Ortstermin haben uns Anwohner auf einen beliebten Jugendtreffpunkt und damit verbundene Lärm- und Abfallbelästigungen aufmerksam gemacht“, fordert sie nun in einem Antrag die Verwaltung auf, ein Konzept für präventiv-aufsuchende Jugendarbeit zu entwickeln. „Wir nehmen die Anwohner mit ihrem Anliegen ernst. Denn wir wollen, dass die Ringanlage als attraktiver Aufenthaltsort für alle bestehen bleibt“, sieht Simshäuser in der Jugendarbeit die Möglichkeit, gemeinsam das gesamte Ensemble in seiner Anziehungskraft weiter zu stärken. „Die Ringanlage ist für alle da. Eine gemeinsame Nutzung ohne Konflikte soll über die aufsuchende Jugendarbeit möglich sein“, eröffnet sie als mögliche Perspektive eine Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum Südstraße. „Alle Menschen sollen profitieren, wenn durch die Renovierung des Pavillons die Ringanlage wieder ein attraktiver Aufenthaltsort in unserer Stadt sein wird – wir dürfen die Jugendlichen nicht an einen anderen Ort verdrängen, sondern müssen gemeinsam mit ihnen eine gemeinschaftliche Nutzung ermöglichen“, wünscht Simshäuser sich ein Konzept, das neue Wege eröffnet. (hell)
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