[ 02.02.10 09:36 ]
Um Kosten zu sparen und um dem Bürger das Gefühl der "Inneren Sicherheit" zu vermitteln, sollen die derzeit noch 13 aktiven und stark dem Rentenalter entgegengehenden Politessen der Stadt Hamm nicht mehr durch neue ersetzt werden. Stattdessen will die Stadt die freiwerdenden Stellen dem kommunalen Ordnungsdienst zuweisen. Auch dieser könne falschparkende Autos während seiner Ordnungstätigkeit anmahnen. Zudem habe sich die Arbeit des 12köpfigen Teams des kommunalen Ordnungsamtes, das seit April 2009 in Hamm unterwegs ist, bewährt, hieß es von der Stadt. Beschwerden in vielen Bereichen seien deutlich zurückgegangen.
In Hamm ließen sich zehn Hammer Hartz-IV-Empfänger über eine auf zwei Jahre befristete Tätigkeit in Seminaren und Schulungen zu so genannten "Fachkräften im Sicherheits- und Bewachungsgewerbe" im Ordnungs- und Sicherheitsdienst ausbilden, um ihnen potentiell einen Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Wenn die ersten Politessen in den Ruhestand gehen, hätten einige von ihnen nun die Chance eine Festanstellung bei der Stadt zu erhalten.
Anders als in anderen Städten werden die Auszubildenden nicht als Ein-Euro-Jobber, sondern nach der Entgeltstufe 6 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) eingestuft und entsprechend bezahlt, so ein Stadtsprecher. (hell)
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