Schwerer Unfall auf
Soester Straße
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet traumatisierten Teilnehmern der Loveparade in Duisburg professionelle Hilfe an. In den neun Trauma-Ambulanzen des LWL können sich Betroffene und ihre Angehörigen für entlastende Gespräche kurzfristig anmelden. U.a. steht auch die Kinder- und Jugendpsychiatrie der LWL-Universitätsklinik Hamm mit spezialisierten Therapeuten bereit, um Abstand zu den quälenden Erinnerungen zu gewinnen und in den Alltag zurück zu finden.
"Die Bewältigung solcher Erlebnisse wie in Duisburg überfordert manchmal die Betroffenen", so Dr. Alexandra Dittmann-Balcar, stellvertretende zentrale Notfallpsychotherapeutin des LWL-Psychiatrieverbundes Westfalen. Die Menschen würden von quälenden Erinnerungen in Form von Alpträumen oder "flashbacks" überfallen. "Im Verlauf der Erinnerungen erleben sie Gefühle, Gedanken oder Bilder aus der ursprünglichen Situation wieder." Die Betroffenen reagierten in den ersten Tagen nach dem Ereignis mit diffusen Ängsten, Nervosität, innerer Unruhe, Schreckhaftigkeit und Schlafstörungen. Manche erlebten sich teilnahmslos, andere zeigen Wut, Depressionen oder Schuldgefühle, so der LWL.
(hell)
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