[ 08.02.10 11:10 ]
Alle sechs Telekommunikations-Unternehmen, die Anfang Dezember angeschriebenen wurden, um ihre Bereitschaft zum Breitband-Ausbau für Wambeln zu verkünden, haben geantwortet: Kein Unternehmen will den Ausbau ohne staatliche Zuschüsse vornehmen. Die Stadtverwaltung hatte Anfang Dezember bei den Untermehmen "der Form halber" schriftlich angefragt, um evtl. Fördergelder der EU zu erhalten. Das Problem: Eine kostendeckende Investition in eine Breitbandanbindung im ländlichen Raum und damit für relativ wenige Nutzer sei nicht machbar. "Wie zu erwarten hat kein Telefonanbieter auf die Ausschreibung positiv reagiert", so Michael Güthoff von der Initiative Wambeln braucht DSL". "Daher folgt nun die zweite Ausschreibung, bei der ein Zuschuss von Seiten der Stadt möglich ist." An dem Vorhaben den DSL-Ausbau in Wambeln weiter voranzutreiben und finanziell zu unterstützen, habe sich trotz der prekären Haushaltslage mit einem Defizit von rund 72 Millionen Euro nichts geändert, hieß es dazu aus dem Büro des Oberbürgermeisters. In welchem Rahmen und in welcher Höhe das Projekt bezuschusst werde, sei jedoch nicht klar und hänge im Wesentlichen vom Feedback auf die jetzt kommende öffentliche Ausschreibung ab. In der zweiten Februarwoche sollen hierzu in Gesprächen Kriterien für den DSL-Ausbau festgelegt werden. Nur wenn eine Unterversorgung und Kundenpotenzial vorhanden seien und eine Wirtschaftlichkeitslücke zu schließen sei, könne man auf Fördergelder hoffen, hieß es. (hell)
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