Schwerer Unfall auf
Soester Straße
]Am Donnerstag (22.07.2010) wurde die Bundespolizei über eine Hanfplantage auf einem Bahngrundstück in Hamm-Süden informiert. Die Beamten fanden 52 Cannabispflanzen mit einer Höhe bis zu 160 cm, die auf einem durch starken Pflanzenwildwuchs bedeckten Bahngrundstück versteckt waren. Bundes- und Landespolizei beobachteten gemeinsam das Pflanzenversteck. Gegen 21.30 Uhr gingen drei Männer durch einen Trampelpfad auf die Cannabispflanzung zu. Sie wurden von den Beamten angesprochen und aufgefordert, sich auf den Boden zu legen. Während ein 41jähriger Tatverdächtiger der Aufforderung nachkam, versuchten seine Begleiter im Alter von 41 und 44 Jahren zu flüchten. Die beiden Tatverdächtigen konnten jedoch von Beamten der Bundespolizei gestellt werden. Bei allen drei Tatverdächtigen verliefen Atemalkoholtests positiv. Sie wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft vorläufig festgenommen und in das Polizeigewahrsam Hamm gebracht. Die 52 Cannabis-Pflanzen wurden sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen ergaben, das ein 41jähriger Tatverdächtiger mit der Plantage nichts zu tun hatte – die beiden anderen wollten ihm diese lediglich zeigen. Diese Person wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft bereits entlassen. Der 41jährige Hauptbetreiber der Plantage ist in vollem Umfang geständig, der zweite tatverdächtige 44jährige Mann bestreitet den Tatvorwurf. Der Hauptbetreiber belastet den zweiten Täter dahin gehend, dass er ihm bei der Aufzucht geholfen habe und dieser dafür ein Drittel der Ernte bekommen sollte. Beide konsumieren seit längerer Zeit, teilweise regelmäßig, Marihuana. Angeblich sollte die komplette Ernte für den Eigenbedarf sein. Der Haupttäter habe einen Ertrag von 1.500 Gramm erwartet. Weitere Ermittlungen dauern derzeit noch an. (hell)
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