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Oskar Burkert: Eltern wollen
keine Schulexperimente

[ 20.07.10 09:27 ]

© Ilja Biletski - Fotolia.com

Die CDU Hamm äußerte sich jetzt zum Ergebnis beim Volksentscheid über das künftige Schulsystem in Hamburg, das dem Vorschlag, eine sechsjährige Primarstufe einzuführen, eine Absage erteilt hatte.

Mit dem Volksentscheid gebe es nun Klarheit darüber, dass Eltern mehrheitlich gegen Veränderungen der Schulstrukturen sind, so der CDU-Kreisvorsitzende Oskar Burkert. "Das Ergebnis von Hamburg hat gezeigt, dass Eltern Ruhe an der Schulfront wünschen und Schulexperimente ablehnen." Es sei ein Fehler gewesen, Strukturen verändern zu wollen, ohne dass es einen wissenschaftlichen Nachweis darüber gibt, dass längeres gemeinsames Lernen zu besseren Leistungen führt. "Schule braucht vor allem Verlässlichkeit und Ruhe. Veränderungen der Strukturen fördert jedoch Unruhe und keinen besseren Unterricht", sagte Burkert. Für Nordrhein-Westfalen erwartet er, dass die rot-grüne Landesregierung ihre Lehren aus dem Volksentscheid zieht und sich sehr genau überlegt, ob sie das im Koalitionsvertrag vereinbarte schulpolitische Sofortprogramm gegen den Willen der Eltern durchsetzen will. (hell)

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Kommentare

Kommentar #2 vom 31.07.10 13:27

Das ist aber eine sehr gewagte These, dass die 6 Jahre gemeinsames Lernen zu dem besseren Abschneiden führen in skandin. Ländern. Da gibt es keinen Beleg für, dass das an 6 Jahren Grundschule liegt. Meinen Sie nicht, dass das auch eher an anderen Faktoren hängt?

Habe sie sich mal angeschaut, welche Begründung von vielen Hamburger Bürgern, die sich gegen längeres gemeinsames Lernen ausgesprochen haben, für ihre Ablehnung gegeben wurde?
"Wir wollen eine möglichst frühe Trennung unserer Kinder von jenen, die nicht lernen wollen, von denen, die sie sie vom Lernen abhalten"

Klar benachteiligt das die Kinder mit Migrationshintergrund und die Kinder aus bildungsfernen (was für ein tolles Wort) Schichten. Ich kann es aber durchaus verstehen. Die Lösung für dieses Problem, dass sich noch verstärken wird, ist eben nicht eine noch längere gemeinsame Schulzeit. Die Probleme liegen nämlich nicht nur im schulischen Bereich, auch im familiären, sozialen und kulturell-religiösen. Eine Lösung habe ich auch nicht...

Tja, Gewinner sind ganz klar die Privatschulen.

Kommentar #1 vom 20.07.10 17:30

Bevor Herr Burckert etwas aüßert sollte er sich erst einmal informieren. Schließlich gibt es in Niedersachsen eine 6 jährige Grundschulzeit und dort regiert nunmal auch die CDU und das langes gemeinsames Lernen gut ist sieht man auch an den skandinavischen Ländern, die bei PISA besser abschneiden als wir Deutsche.

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