Die Industrie- und Handelskammer Dortmund forderte jetzt die Kommunen auf in Zukunft für einen ausreichenden Vorrat an Streumitteln zu sorgen, um unnötige wirtschaftliche Beeinträchtigungen zu verhindern. "Der unzureichende Winterdienst, insbesondere zu Beginn dieser Woche, behindert die Unternehmen bei ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit", hieß es von der IHK. Viele Mitarbeiter seien erst verspätet oder gar nicht zur Arbeit gekommen, weil die Straßen zum Teil nur unzureichend geräumt gewesen seien. Dies sorge für nicht unerhebliche Störungen der Betriebsabläufe und verhindere eine zuverlässige und termingerechte Belieferung der Kunden. Zudem seien die Mitarbeiter "unnützen Gefahren durch nicht geräumte Straßen auf dem Weg zu ihrer Arbeit ausgesetzt" worden, so die Handelskammer Dortmund. Der Hinweis auf das Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel sei wenig hilfreich, denn diese seien den gleichen Schwierigkeiten wie der Individualverkehr ausgesetzt. Die Pflicht für Privatpersonen ihren Gehsteig in einem klar definierten Zeitfenster zu räumen müsse ebenso uneingeschränkt für die Kommunen gelten. (hell)
Kommentar #4 vom 05.02.10 19:59
Ich kann es nicht mehr hören .... die blöden Kommunen? Fakt ist doch, dass es nur noch einen Salzhersteller gibt, der alle Kommunen und Landesstraßenbaubetriebe, Autobahnmeistereien etc. beliefert. In NRW haben sich sehr viele Kommunen zu einer Einkaufsgemeinschaft mit dem Betrieb Landesstraßen NRW zusammengeschlossen, alles sauber mit Vertrag, Lieferung 48 Stunden nach Abruf! Alle Kommunen haben mehr oder weniger große Lager, i.d.R. ausreichend für zwei - drei Wochen, war ja auch noch nie ein Problem, Salz nachgeliefert zu bekommen.
Jetzt mit dem Monopolisten ist der Winter wohl wie Weihnachten völlig überraschend gekommen, wie auch immer, es gibt nur noch Salz für die Autobahnmeistereien und die Landesstraßenbauämter, kein Kilo für Kommunen, und das für KEINE!
Wie sollen die denn dann streuen? Vielleicht kann es die IHK ja mal versuchen und den Kommunen helfend unter die Arme greifen .....
Wie schon geschrieben fürchte ich, dass die Kommunen oder der Staat auch beim nächsten heißen Sommer vermutlich Schuld ist, wenn die Autofahrer vor lauter Hitze unkonzentriert fahren, am Ende gar lieber zum Baggerloch statt zur Arbeit gehen ...... (die Straßen hätten ja beschatter werden können ....).
Y.K.
Kommentar #3 vom 27.01.10 20:48
Ich wohne in Dortmund-Mitte.
Ich pendle wochentags normalerweise von dort nach Düsseldorf.
Gestern hatte ich das Vergnügen, im tiefsten Sauerland (Meschede) tätig zu sein.
Die dortigen Straßenverhältnisse: blendend! Selbst am Vormittag während 20 min. Autobahnfahrt kreuzten 5(!) Räumfahrzeuge meinen Weg.
Heute morgen ging es wieder nach D'dorf: Dortmunder Ring, Märkische Straße, B1.
Bei dieser Fahrt hätte mir wie bereits in der letzten Woche, ein SUV gut zu Gesicht gestanden, so sehr haben die festgefrorenen, mehrere Zentimeter hohen Fahrrinnen auf der Fahrbahn das Fahrwerk meines Wagens malträtiert!
Dass Dortmund ziemlich pleite ist, weiß ich. Aber dass der Winterdienst seinen Pflichtaufgaben nicht nachgeht, ist nur nachvollziehbar, wenn ich verschwörungstheoriemäßig annehme, dass die wegen der gehäuften Unfällen anstehenden Bussgelder und Ermittlungsverfahren die Stadtkasse aufbessern sollen.
Im Ernst: noch am 1. Januar dieses Jahres wurden selbst Sackgassen im Ortsteil Dortsfeld noch ordentlich geräumt, 2 Wochen später ist bspw. selbst der Heilige Weg parallel zum Ring nicht ordentlich geräumt, sondern von "Eisgebirgen" übersät - von Dorstfeld nun ganz zu schweigen...
Resumee: ganz übel, schlichtweg gefährlich und unnötig.
Meine Steuern zahle ich trotzdem...
Kommentar #2 vom 27.01.10 20:48
Ich wohne in Dortmund-Mitte.
Ich pendle wochentags normalerweise von dort nach Düsseldorf.
Gestern hatte ich das Vergnügen, im tiefsten Sauerland (Meschede) tätig zu sein.
Die dortigen Straßenverhältnisse: blendend! Selbst am Vormittag während 20 min. Autobahnfahrt kreuzten 5(!) Räumfahrzeuge meinen Weg.
Heute morgen ging es wieder nach D'dorf: Dortmunder Ring, Märkische Straße, B1.
Bei dieser Fahrt hätte mir wie bereits in der letzten Woche, ein SUV gut zu Gesicht gestanden, so sehr haben die festgefrorenen, mehrere Zentimeter hohen Fahrrinnen auf der Fahrbahn das Fahrwerk meines Wagens malträtiert!
Dass Dortmund ziemlich pleite ist, weiß ich. Aber dass der Winterdienst seinen Pflichtaufgaben nicht nachgeht, ist nur nachvollziehbar, wenn ich verschwörungstheoriemäßig annehme, dass die wegen der gehäuften Unfällen anstehenden Bussgelder und Ermittlungsverfahren die Stadtkasse aufbessern sollen.
Im Ernst: noch am 1. Januar dieses Jahres wurden selbst Sackgassen im Ortsteil Dortsfeld noch ordentlich geräumt, 2 Wochen später ist bspw. selbst der Heilige Weg parallel zum Ring nicht ordentlich geräumt, sondern von "Eisgebirgen" übersät - von Dorstfeld nun ganz zu schweigen...
Resumee: ganz übel, schlichtweg gefährlich und unnötig.
Meine Steuern zahle ich trotzdem...
Kommentar #1 vom 27.01.10 19:07
Wir wären nicht in Deutschland,wenn nicht über alles gemeckert wird!!!
Mannomann!!!!
ES IST WINTER!!!
Da gibt es nunmal Schnee und glatte Straßen.
Ich sag´mal...die Leute,die wegen dem "Schneechaos" nicht zur Arbeit gekommen sind...hatten "kein Bock".
Wieviel Schnee hatten wir denn? 5 cm??
Ich möchte nicht das Gejammere hören,wenn hier mal ein halber Meter liegt!!
Na,ja,der nächste Frühling kommt bestimmt(hoffentlich wird es dann nicht wieder zu warm!!!! ;-)
Jemand,der das Wetter so nimmt,wie es kommt.
G.B.
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